• Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer. Wir sind dabei! Mit dem Biodiversity Warehouse haben wir die bisher erste zusammenfassende Darstellung der Verbreitung der Meeresfische im Wattenmeer erstellt.

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  • 03.09.19 - Das Biodiversity Warehouse wurde auf der Tagung der Europäischen Ichthyologen in Lausanne vorgestellt. Am Poster zum "Fish Atlas of Germany and Austria" ergaben sich zahlreiche

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  • Juli 2019 - Fast geschaff! Der neue "Fischartenatlas von Deutschland und Österreich" (ehem. Fischfauna-Online) steht kurz vor der Fertigstellung. Zahlreiche neue Optionen machen die erste und

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  • Die Entwicklung der Atlanten und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen deutschen und brasilianischen Partnern wurde im Jahr 2018 (nach 2013 und 2015) erneut als „Vorbildliches Projekt der

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Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer. Wir sind dabei! Mit dem Biodiversity Warehouse haben wir die bisher erste zusammenfassende Darstellung der Verbreitung der Meeresfische im Wattenmeer erstellt. Die Ergebnisse wurden auf der internationalen Konferenz "SWIMWAYs: Understanding connectivity within the life cycles of coastal fish, 24.09.2019 to 26.09.2019" in Hamburg vorgestellt (Abstract zum Poster). Aus den zahlreichen Diskussion ergaben sich viele Anregungen und Optionen. Gerade vor dem Hintergrund von Klimaerwärmung, die gerade die Küstenregionen stark betreffen wird, nachhaltiger Nutzung unserer Fischbestände und Erhaltung der Biodiversität werden Werkzeuge zur Erfassung, Darstellung und Auswertung faunistischer und floristischer Verbreitungsdaten immer wichtiger. Mit unserem Fischatlas, der nun auch alle Arten des Trilateralen Wattenmeergebietes (Niederlande, Deutschland, Dänemark) umfasst, leisten wir einen wichtigen Beitrag.

03.09.19 - Das Biodiversity Warehouse wurde auf der Tagung der Europäischen Ichthyologen in Lausanne vorgestellt. Am Poster zum "Fish Atlas of Germany and Austria" ergaben sich zahlreiche Diskussionen und Kontakte.

IMG 20190909 WA0002 Kopie

Juli 2019 - Fast geschaff! Der neue "Fischartenatlas von Deutschland und Österreich" (ehem. Fischfauna-Online) steht kurz vor der Fertigstellung. Zahlreiche neue Optionen machen die erste und einzige zusammenfassende Darstellung der Fischfauna für dieses Gebiet noch attraktiver.

BDW Barbatula 06 07 19

Artseite und Verbreitungspunkte neu gestaltet. Die Ansicht wird jedoch zur Zeit noch überarbeitet!

BDW Gasterosteidae 06 07 19

Nun ist es möglich, mehrere Arten gleichzeitig darzustellen.

BDW Statistik 06 07 19

Zahlreiche weitere Tools stehen zur Verfügung. Hier zum Beispiel die Anzeige der 10 häufigsten Arten.

Die Entwicklung der Atlanten und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen deutschen und brasilianischen Partnern wurde im Jahr 2018 (nach 2013 und 2015) erneut als „Vorbildliches Projekt der UN-Dekade der biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet. Wir freuen uns über die Anerkennung!

161071 032 UN Dekade Logo Ausgezeichnetes Projekt 2018 500x85px

Während eines Forschungsaufenthaltes Anfang 2019 an den Partneruniversitäten UFPE und UFRPE in Recife, Brasilien, wurde die Kooperation bei den Digitalen Biodiversitätsatlanten weiter ausgebaut. Dies betrifft sowohl den bestehenden Fischartenatls von Pernambuco als auch ein neues Projekt mit dem Titel „Atlas der aquatischen Biodiversität von Pernambuco“.

AG Arre Agua Recife 2019 

 

 

 

 

 

Vorbereitungstreffen zur Durchführung der Lehrveranstaltungen in der AG Aquatische Biodiversität von Prof. Dr. Gilberto Gonçalves Rodrigues, CB, UFPE.

 

 

 

In der Vorbereitungsphase erfolgten Gespräche mit Prof. Dr. William Severi (UFRPE, DePAq) als bisherigem und zukünftigen Projektpartner beim „Fischartenatlas von Pernambuco“ sowie mit Prof. Dr. Simão Vasconcelos (UFPE, CB, Insektenkunde) und Prof. Dr. Gilberto Gonçalves Rodrigues (UFPE, CB, Aquatische Ökologie), in dessen Arbeitsgruppe die Lehrveranstaltungen zur Vorstellung des Biodiversity Warehouse (BDW) durchgeführt werden, und dessen AG „Aquatische Biodiversität“ potentieller Anwender einer weiteren BDW-Instanz („Atlas der aquatischen Biodiversität von Pernambuco“) ist. Um die Funktionsfähigkeit der neuen Software zu testen, hier am Beispiel der bereits installierten Instanz „Fischartenatlas von Pernambuco“, wurde am 18. Februar 2019 eine gemeinsame Geländeexkursion durchgeführt. Während der Geländearbeiten konnten ausreichend biologische Daten gesammelt werden (u.a. fünf Fischarten).

Neben den eigentlichen Zielen der Exkursion (biologische Geländearbeit) wurde deutlich, unter welchen, zum Teil sehr schwierigen Bedingungen, die lokalen Umweltverwaltungen versuchen, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes durchzusetzen. Von der ursprünglich vorhandenen Regenwaldfläche sind nur noch etwa 5 % erhalten, u.a. hier im Schutzgebiet. Intensive Landnutzung (Zuckerrohr) im Umfeld, extreme Armut und geringer Bildungsstand der Bevölkerung verbunden mit unkontrollierter Siedlungsentwicklung (Abholzung, Müll und Abwasser) kollidieren immer wieder mit den Zielen des Umweltschutzes, führen zu Aggressionen bis hin zu Mordandrohungen an das Personal. So muss eine weitere Entwicklung des Projektes auch immer, und noch sehr viel stärker als in Deutschland und Europa, die sozialen und ökonomischen Aspekte im Blick halten. Es wurde deutlich, dass unser Besuch und die damit verbundenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die bei CPRH arbeitenden Biologen*innen eine sehr wichtige Anerkennung ihrer Arbeit darstellen. Die Begleitung durch die Presse und das Einarbeiten der Daten in unser Atlasprojekt bedeutet auch die Sichtbarmachung der Umweltschutzaktivitäten vor Ort und führt diese damit auch ein Stück aus der Anonymität der täglichen, lokalen Arbeit heraus.

In einem Workshop „Biodiversity Warehouse“ im Februar 2019 im Labor Arre Água (UFPE) wurden die Daten aus der Geländearbeit schrittweise in den Atlas eingearbeitet. Dazu wurde das System zunächst vom Autor online in allen Details erklärt (Optionen, Eingabemasken, Auswertungsmöglichkeiten). Im Ergebnis kann festgestellt werden: (a) Die Funktionalität des Biodiversity Warehouse entspricht in vollem Umfang den Erwartungen. Das Softwarepaket ist geeignet, die Ansprüche der brasilianischen Arbeitsgruppe zu erfüllen. (b) Eingabe- und Auswertungsmöglichkeiten sind intuitiv und erfordern keinerlei gesonderte Softwareschulung. (c) Die Mehrsprachigkeit (englisch, deutsch, portugiesisch) funktioniert auf allen Ebenen.

12.000 neue Meldungen für Fischfauna-Online!

Die Arbeit am BiodiversityWarehouse geht mit großen Schritten weiter. Eine Version des Importers für das teilautomatisierte Einlesen größerer Datenmengen wurde nun erfolgreich getestet. Als erstes profitiert davon Fischfauna-Online: 12.000 neue Datensätze, die bisher noch im internen Eingangsordner verborgen lagen, können nun angezeigt werden. Nun sind wieder die Fachredaktionen der jeweiligen Atlanten gefragt. Weitere Datensätze liegen zum Import bereit und müssen nun vorbereitet werden. So sind zum Beispiel oft Plausibilitätsprüfungen erforderlich, taxonomische Unklarheiten müssen beseitigt werden oder ggf. sind Lücken in den Datensätzen durch Detailrecherchen zu schließen.

Für den ersten Schritt zur Aufbereitung der Fischdaten geht ein ganz spezieller Dank für diese nicht zu unterschätzende Feinarbeit an Iris Woltmann, Bastian Gülstorf und Martin Winkler!

"Lebendiger Atlas Deutschland"

Wir begrüßen die Initiative zur Vernetzung von den verschiedenen, derzeit existierenden Kartierungsprojekten und freuen uns auf spannende und konstruktive Entwicklungen!

Das Umweltforschungszentrum Leipzig mit den Departments Ökosystemleistungen und Biozönoseforschung führt derzeit gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Universität Göttingen eine Machbarkeitsstudie zu einem „Lebendigen Atlas Deutschland“ durch. An der Auftaktveranstaltung in Berlin vom 21.-22. Januar 2016 konnte sich unser Projekt „Biologische Vielfalt Online“ mit dem Biodiversity Warehouse und seinen diversen Atlanten wie „Fischfauna-Online“ oder „Säugetieratlas von Bremen und Umgebung“ mit einem eigenen Stand präsentieren.

 

Publikation "Digitaler Säugetieratlas von Bremen und Umgebung"

Publikation zum Säugetieratlas erschienen: Brunken, H., Sänger, B., Vatterrott, H.-R., Winkler, M. & Zimmermann, M. (2015): Digitaler Säugetieratlas von Bremen und Umgebung - Aufruf zur Mitarbeit. - DROSERA Naturkundliche Mitteilungen aus Nordwestdeutschland 2012 (1/2): 101-109.

Zusammenfassung

Der „Säugetieratlas von Bremen und Umgebung" <www.säugetieratlas-bremen.de> beruht auf dem an der Hochschule Bremen entwickelten Softwarepaket „Digitale Biodiversitätsatlanten" mit einem eigens für das Content Management System Joomla! entwickelten Kartenmodul zur benutzerfreundlichen Visualisierung von faunistischen Verbreitungsangaben. Die Datenerfassung erfolgt über ein dezentrales Expertennetzwerk an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Ehrenamt (Citizen Science). Autorisierte Nutzer verfügen über eine direkte online-Eingabemöglichkeit über PC oder mobile Anwendungen. Redaktion und Qualitätskontrolle erfolgen in Kooperation zwischen Hochschule Bremen und dem Arbeitskreis Säugetiere des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen von 1864 e.V. Im Datenbestand sind vier Monate nach Start des Projektes 1.618 Säugetierbeobachtungen von 54 Säugetierarten enthalten. Die meisten Nachweise beziehen sich auf Seehund, Reh und Wildkaninchen. 74,8 % der Nachweise sind Primärdaten in Form von Beobachtungen aus dem Expertennetzwerk. Der aktuelle Datenbestand reflektiert zurzeit noch die unterschiedliche Melderdichte, und leicht zu beobachtende und „attraktive" Arten sind überrepräsentiert. Erfassungsdefizite werden insbesondere bei Kleinsäugern, Marderartigen und Neozoen sichtbar. Zwecks Vervollständigung der Verbreitungsdaten wird zur Mitarbeit im Projekt durch flächendeckende und kontinuierliche Erfassung aller Arten im Gebiet aufgerufen.

Erneute Auszeichnung als vorbildliches Projekt zum Erhalt der Biologischen Vielfalt - 23.11.2015

Die UN-Dekade Fachjury hat der Wiederauszeichnung unseres Projektes "ONLINE-ATLAS ZUR BIOLOGISCHEN VIELFALT" zugestimmt! Wir freuen uns über diese gute Nachricht und die Glückwünsche des UN-Dekadebüros Biologische Vielfalt!

Seit der Erstauszeichnung im November 2013 hat sich das Projekt sowohl in biologischer als auch in informationstechnischer Hinsicht kräftig weiterentwickelt. Wir verstehen die erneute Auszeichnung auch als Ansporn für die weitere Arbeit am Projekt. 

"Digitale Biodiversitätsatlanten - Von der Hausmaus zur Rettung der Welt" - 10.11.2015 

Was hat die Erfassung unserer heimischen Fauna mit den globalen Herausforderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu tun? Am Beispiel von "Fishfauna-Online" und dem "Säugetieratlas von Bremen" konnte Prof. Dr. Heiko Brunken die Zusammenhänge zwischen dezentralen faunistischen Datensammlung und darauf aufbauenden regionalen und globalen Biodiversitätsprojekten aufzeigen. Nur aus einer Vielzahl qualitätsgesicherter Daten lassen sich z.B. Gefährdungsanalysen, Maßnahmenplanungen oder Klimamodelle ableiten. Die AG Biodiversität arbeitet genau an dieser Schnittstelle und baut Brücken zwischen Wissenschaftlern, akademisch gebildeten Experten und engagierten Bürgern („Citizen Science“). Der Vortrag fand statt im Rahmen des Bionik-Seminars an der Hochschule Bremen am 10. November 2015.

 Vortrag als PDF zum Download

Vortrag beim Deutschen Angelfischerverband DAFV - 10.10.2015

Vorstellung von "Fischfauna-Online" auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Angelfischerverbandes DAFV in Göttingen am 10.10.2015. Als geladener Gastredner konnte Prof. Dr. Heiko Brunken den zahlreichen Delegierten des DAFV und seiner Ehrengäste aus Politik und Verwaltung das Projekt "Fischfauna-Online - Digitaler Fischartenatlas von Deutschland und Österreich" vorstellen. In seinem Vortrag ging Brunken insbesondere auf die besondere Bedeutung der Angelfischer als kompetente Partner zum Thema biologische Vielfalt der heimischen Fischfauna ein und zeigte Mitwirkungsmöglichkeiten am Atlasprojekt auf.

Vortrag als PDF zum Download

BioDivApp auf der EnviroInfo 2014 - 12.09.2014

Die BioDivApp - eine nutzerfreundliche, flexibel konfigurierbare Lösung zur Erfassung von Biodiversitätsdaten im Freiland- wurde auf der EnviroInfo 2014 vorgestellt und mit dem Umweltinformatikpreis für Studierende ausgezeichnet.

Informationenen zur Konferenz unter www.enviroinfo2014.org.

>> Zur Auszeichnung <<

enviroinfo 2014 award

Die 1000. Säugetiermeldung im Säugetieratlas - 06.03.2015

Nur wenige Wochen nach offizieller Vorstellung des "Säugetieratlas von Bremen und Umgebung" konnte die Zahl der Meldungen auf 1.000 gesteigert werden! Thomas Kuppel gelang nicht nur der Nachweis mit dieser runden Zahl sondern auch noch ein wunderschönes Belegfoto vom "Seehund mit der Datenbank-Nummer 1.000" am Weserstrand inmitten von Bremen.

Seehund am Weserstrand in Bremen

Übergabe der Auszeichnung an Partner in Brasilien 21.-22.01.14

Der an der Hochschule Bremen entwickelte Biodiversitätsatlas wurde im Rahmen einer Hochschulkooperation mit den Partneruniversitäten Universidade Federal de Pernambuco (UFPE) und Universidade Federal Rural de Pernambuco (UFRPE) in der Praxis erprobt, wobei die Aufbereitung der Biodiversitätsdaten (Fische, Amphibien, Reptilien) maßgeblich von den brasilianischen Partnern übernommen wurde. Die UN-Dekadeauszeichnung ging an das gesamte Team! Die Urkunden wurden im Rahmen von Feierstunden an den beiden Universiäten offiziell übergeben. Gleichzeitig wurden die Veranstaltungen genutzt, um weitere gemeinsame Aktivitäten, auch mit externen Partnern wie z.B. dem Landesumweltamt von Pernambuco, abzustimmen.

 
Übergabe der Auszeichnungsurkunden an die brasilianischen Partneruniversitäten UFPE (links) und UFRPE (rechts) in Recife, Pernambuco, Brasilien

Projektvorstellung Säugetieratlas von Bremen und Umgebung - 13.01.2015 

Wale mitten in Bremen, Wölfe direkt vor der Haustür? Wissenschaftler der Hochschule Bremen und des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen von 1864 e.V. präsentieren den „Säugetieratlas von Bremen und Umgebung“.

Säugetieratlas von Bremen und Umgebung


Über 50 Gäste aus der "Säugetier- und Naturschutzszene" bei der Vorstellung des Säugetieratlanten an der Hochschule Bremen. Foto: Martin Winkler.

Der „Säugetieratlas von Bremen und Umgebung“ wird gemeinsam herausgegeben vom Arbeitskreis Säugetiere des Naturwissenschaftlichen Vereins und der AG Biodiversität im Forschungscluster „Region im Wandel“ an der Hochschule Bremen.